Tschechien
Moldaustausee
Im Norden
Budweis
Cesky Krumlov
Trebon - Telc
Reisen
Home
 Eine meiner schönsten Reisen führte mich in die Tschechische   Republik. Ich habe dieses schöne Land mit meinem Reiserad “erfahren”. Bis Dresden ging es per Bahn, dann war trampeln angesagt. Unsere Route führte bis Decin an der Elbe entlang. Dann war mir das Flachland zu langweilig und wir wählten eine Strecke über Ceska Lipa und Melnik nach Prag. Prag ist für mich die schönste Stadt in Europa. Ein Bericht darüber würde diese Seite sprengen. Es gibt  auch genügend Material über diese faszinierende Stadt. Ich möchte lieber den unbekannten Rest des Landes vorstellen. Da wäre zum Beispiel (Die zu mehreren Seen aufgestaute Moldau). Die dortige Landschaft hat mich immer wieder an Norwegen erinnert. Zur Freizeitgestaltung bietet sich dort Wassersport, Angeln, Wandern und Besuche in mehreren Schlössern an.  Dann gibt es die tiefen Wälder und urigen Bauernhäuser (im Norden). Tschechien ist ein wirklich vielseitiges Land!

Weiter südlich laden die Städte
(Ceske Budejovice), für uns bekannt  als Budweis, (Cesky Krumlov) oder (Trebon) zum Erkunden ein. Die Landschaft mit dem schönen Namen Trebonsko ist nur leicht hügelig und durch die vielen Teiche geprägt. Ein besonderer Augenschmaus ist der Ort (Telc). Der besonders schöne Hauptplatz ist ganz von barocken Häusern mit durchgehenden Laubengängen gesäumt. Ein absoluter Höhepunkt meiner Reise.

Gelände:
Insgesamt haben mich die vielen schönen Orte und die abwechslungsreiche Landschaft begeistert. Leider ist die Tschechische Republik alles andere als flach. Mit Ausnahme der Region Trebonsko waren zahllose lange und knackige Steigungen zu bewältigen. Es ging selten geradeaus. Nach runter kam schnell wieder rauf. Mit ca. 30 Kg Gepäck am Rad, haben uns Höhenwechsel von 240 m auf 690 m bei Temperaturen von 36 °C einiges abverlangt.

Infos:
Wir haben die Tschechen als zurückhaltend aber hilfsbereit kennengelernt. Die Menschen drängen sich nicht auf, man fühlt sich unbeachtet. Spricht man aber jemanden an, sind die Leute sehr freundlich und helfen gern. Es wird sich sehr um die Gäste bemüht. Das gastronomische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die böhmische Küche ist hervorragend. Hier wird man nicht mit Schnellgerichten und Pommes abgefüttert. Es gibt immer richtig gekochtes Essen mit Sosse und Knödeln oder Salzkartoffeln. Auch in kleinen Orten findet man Speisekarten in deutscher Sprache. Mit Deutsch kamen wir überall gut zurecht. Die Menschen dort sprachen unsere Sprache oft fast perfekt. (Peinlich für uns, die es nicht mal auf die Reihe bekommen die wichtigsten Sätze zu lernen!) 

Unterkunft:
Hotels haben wir zwischen DM 40 und DM 70 pro Nacht und Doppelzimmer gehabt. Daneben gibt es auch viele Pensionen, die sauber und gepflegt aussahen. Wir wollten zelten und haben oft Campingplätze besucht. Hier haben wir zwischen DM 4 und DM 15 pro Nacht für 2 Personen bezahlt. Diese Möglichkeit möchte ich aber nicht weiterempfehlen! Die Vorteile beim Camping sind Unabhängigkeit, schöne Natur, niedriger Preis und der Aufenthalt unter Einheimischen. Das habe ich sehr genossen. Dagegen steht die wirklich schlechte Sanitärausstattung. Hier muss man riesige Abstriche in Kauf nehmen. Die Sanitärgebäude mussten wir oft mit geschlossenen Nasen und Augen aufsuchen! Hier gibt es noch viel zu tun.

Dieser Bericht beruht auf meinen eigenen Erfahrungen und Empfindungen und stellt meine eigene Meinung dar. Da ich dieses Land sicherlich noch mehrfach bereisen werde, freue ich mich über andere Meinungen, Anregungen und Tips. Schreiben Sie mir: (Kontakt)