An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die
gesamte Seite auf meinen eigenen Erlebnissen, Erfahrungen und Empfindungen beruht. Diese sind mit Angaben aus verschiedenen Reiseführern und anderen Publikationen ergänzt. Auf Vollständigkeit und
Richtigkeit gibt es keine Gewähr. Wenn Sie, lieber Besucher, Fehler finden, würde ich mich über entsprechende Hinweise wirklich freuen.
Hotel- und Restaurantführer gibt es reichlich. Das Angebot ist so gewaltig wie unüberschaubar. Da auch die persönlichen Ansprüche höchst unterschiedlich sind, veröffentliche ich hier nur einzelne Tips
Essen und Trinken:
Eine absolute Besonderheit in Prag sind die Lokale in den gotischen Kellerräumen, die im Mittelalter Erdgeschosse waren. Im 14. Jh.. wurde zum Schutz vor Hochwasser die Straßen und Plätze um ein ganzes Geschoss angehoben. Im Bereich der Altstadt gibt es zahlreiche Lokale in der Tiefe. Mein persönlicher Favorit ist das Puškin. Im zünftig eingerichteten Gewölbe werden Speisen und Getränke in Tongefäßen von mittelalterlich gekleideten Mägden serviert.
Café, Restaurant und Museum zugleich ist das Imperial in der Na Poříčí 15. Das Café im um die Jahrhundertwende erbauten Hotel Imperial beeindruckt durch ein einzigartiges Kachelinterieur. Mosaike und
Relieffliesen im Jugendstil schaffen es, den Besucher einen Zeitsprung erleben zu lassen. Die Speisekarte ist nicht besonders umfangreich, dafür sind die Portionen reichlich und wirklich preiswert. Mein persönliches Lieblingslokal!


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Unterkunft: Im Ortsteil Troja, nahe dem gleichnamigen Schloss findet man die Straße Trojska. Das ist eine sehr ruhige Straße mit schönen alten Villen mit großen Gärten. Einige dieser Häuser wurden in private Pensionen umgewandelt, deren Besitzer sehr um die Gäste bemüht sind. Die alten Obstgärten verwandelten sich in kleine Campingplätze, die zwar nur wenige Stellplätze zur Verfügung haben, aber wie gesagt in ruhiger Umgebung liegen und Nachts abgeschlossen sind. Wer kein eigenes Zelt oder Wohnmobil hat, kann in Campinghütten übernachten.
Museum: Es gibt viele Museen in Prag. Ein weniger bekanntes ist das Museum der Stadt Prag (Muzeum Hlavního Mesta Prahy) in der Na Poříčí 1554. Hier beeindrucke mich ein 20 Quadratmeter großes Stadtmodell aus Holz und Papier von Antonín Langweil aus dem Jahr 1834.
Souvenirs:
Böhmisches Glas ist natürlich das meistgefragte Gut. Allerdings haben sich die Preise der hohen Nachfrage angepasst. Glas und Kristall sind in Prag extrem teuer. Ungewöhnliche Souvenirs sind die skurrilen Marionettenpuppen die überall in der Stadt angeboten werden. Kleine Kunstwerke hingegen sind fein bemalte Eier mit ganz verschiedenen Motiven. Die vielen angebotenen Bierkrüge erinnern an die Brauereitradition Tschechiens.


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noch ein Tipp: Im Bereich der historischen Stadtteile findet man an vielen Häusern noch alte Hauszeichen. Als die Städte sich immer weiter vergrößerten, wurde es notwendig auffindbare Hauszeichen zu haben. Zu dieser Zeit waren moderne Hausnummern natürlich noch nicht erfunden, also wurden die Häuser mit einzigartigen Hauszeichen gekennzeichnet. Auch heute noch findet man über den Eingängen viele dieser Zeichen, deren Motivvielvalt erstaunt. Man findet Zeichen mit Christlichen Symbolen, Pflanzen, Tiere, Himmelskörper und Gegenstände. Das Hauszeichen kann Aufschluss über den Beruf des Besitzers geben oder einfach dessen Fantasie entsprungen sein. Besonders viele Hauszeichen findet man in der Nerudagasse (Nerudova Ulice) auf der Kleinseite.


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