Die Prager Burg (Hradschin) und die Karlsbrücke (Karlův Most) sind die bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Seit der Grundsteinlegung im 9. Jahrhundert wurde die gewaltige Burganlage immer wieder aus- und umgebaut. Es gibt ganze Reiseführer, welche sich ausschließlich mit dem Burgkomplex befassen. Für eine Besichtigung der zugänglichen Räume und Ausstellungen sollte man einen ganzen Tag Zeit haben. Es lohnt sich!

Mindestens genauso sehenswert ist die berühmte Karlsbrücke. Bis 1741 war die Karlsbrücke die einzige Verbindung zwischen den Moldauufern. Im Auftrag von Karl IV begann Peter Parler, dessen Bauwerke uns mehrfach in Prag faszinieren, 1357 mit dem Bau. Heute ist die Brücke mit ihren 30 Skulpturen aus dem 17. und 18. Jahrhundert ein einzigartiges Freilichtmuseum. Nicht nur zur Freude der Touristen ist sie allein den Fußgängern vorbehalten.